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Der erste Flug ins Weltall

Am 12. April 1961 begann die Ära der bemannten Raumfahrt: Um 9:08 Uhr startete der russische Kosmonaut Juri Gagarin an Bord des Raumschiffes „Wostok-1" als erster Mensch ins Weltall.

„Das Kommando zum Zünden ist erfolgt ... Vorstufe ... Zwischenstufe ... Voller Aufschub", hört Juri Gagarin durch den Funk. „Pojechali! - auf geht's!", meldet er zurück. Gerade mit diesen Worten wird eines der wichtigsten Ereignisse der Menschheit bis jetzt assoziiert. Der Russe fliegt mit seinem Raumschiff „Wostok 1" ins Universum von Baikonur ab und betritt den Raum, den vor ihm keiner betreten hat.

Das war der dritte Triumph in Folge, und die Sowjetunion jubelte: Nach dem ersten künstlichen Objekt in der Erdumlaufbahn, dem Satelliten „Sputnik" im Jahr 1957, und dem ersten Lebewesen, der Hündin Laika an Bord von „Sputnik 2", war auch der erste Mensch, der ins All startete, ein Russe.

108 Minuten blieb Gagarin im Weltraum. Er umkreiste die Erde in einer Höhe von etwa 300 Kilometern und mit einer Geschwindigkeit von knapp 29.000 km/h, bevor er mit seiner Raumkapsel zur Erde zurückkehrte und um 10:55 an demselben Tag in der Nähe der russischen Stadt Engels in Saratower Gebiet, genauer gesagt in der Nähe des Dorfes Smelowka, landete, wo er bereits erwartet wurde.

Der erste bemannte Raumflug war eine Sensation. Ganz Russland hatte im Radio davon erfahren. In Moskau wurde ein großer Empfang organisiert. Die Sowjetregierung hatte zum ersten Mal eine direkte Fernsehbrücke zum Westen einrichten lassen. So konnten Zuschauer auf der ganzen Welt sehen, wie der russische Offizier im langen Mantel auf dem roten Läufer zur Ehrentribüne schritt. Fünfzig lange Meter marschierte er geradeaus und blickte weder nach rechts noch nach links, dann stand er vor Chruschtschow, hob die rechte Hand zum Mützenschirm und meldete, dass der Auftrag der Sowjetregierung ausgeführt ist.

Tausende Menschen tanzten auf den Straßen, feierten Juri Gagarin, begrüßten ihn und jubelten über den geglückten Flug. Alle wollten von dem Helden erfahren, wie die Erde aus dem All aussieht und was er auf dem Flug erlebt hat. Bereits während des Fluges gab er über Funk bekannt: „Achtung, ich sehe den Horizont. Welch schöne Aureole. Zuerst der Regenbogen von der Oberfläche der Erde selbst,

ЗНАМЕНАТЕЛЬНЫЕ СОБЫТИЯ

und dann zieht er unter dir vorbei... Durch das optische Visier kann ich die Sterne vorbeiziehen sehen. Ein wunderbares Schauspiel". Das war die erste Beschreibung der Welt und unseres Planeten durch einen Menschen aus dem All.

Außer der fantastischen Aussicht war Juri Gagarin von der Schwerelosigkeit beeindruckt: „Das ist ein bemerkenswertes Gefühl. Du hebst die Hände, und sie bleiben ohne jede Anstrengung in der Lage, die du ihnen gegeben hast. Und für deine Sachen ist das bequem. Man braucht weder einen Tisch noch Regale - man kann sie direkt in der Luft ablegen. Sie fallen nicht herunter, sondern schweben ganz ruhig."

Nicht nur die Einwohner Moskaus und anderer russischer Städte, sondern auch die ganze Welt wollte Juri Gagarin sehen. Er unternahm zahlreiche Reisen, um Leuten von seinen Erlebnissen zu erzählen. Er traf Staatsoberhäupter zahlreicher Länder und wurde schnell in der ganzen Welt bekannt und beliebt.

Biographie

Juri Alexejewitsch Gagarin wurde am 9. März 1934 etwa 160 Kilometer westlich von Moskau in einem kleinen Dorf namens Klu-schino geboren als Sohn eines Tischlers und einer Melkerin, die auf einer Kolchose arbeiteten. Juri war das dritte von insgesamt vier Kindern.

Seine Kindheit fiel in die Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Der kleine Juri hat sie zum Teil unter dem Eindruck der deutschen Besatzung erlebt. Während der Kriegsjahre ereignete sich auch ein Vorfall, der ihn prägte: der kleine Juri beobachtete, wie ein sowjetischer Jagdflieger einen notgelandeten Piloten aufsammelte und ihn damit vor einer deutschen Gefangenschaft rettete. Gagarin erinnerte sich später an diese Episode, wo er zum ersten Mal einen deutlichen Wunsch verspürt hatte, selbst Pilot zu werden.

Nach Kriegsende zog Gagarins Familie nach Gschatsk, wo er eine allgemeinbildende Schule besuchte. Danach entschied er sich für eine Lehre zum Gießertechniker und absolvierte sie 1951. Daran schloss sich ein Fachstudium am Industrietechnikum in Saratow an, wo Gagarin seine Ausbildung zum diplomierten Gießertechniker abschloss.

In Saratow erfüllte sich sein Jugendtraum: er trat dem dortigen Fliegerklub bei und erlernte das Fliegen. Nach dem Abschluss der Orenburger Fliegerschule und seiner Heirat mit Valentina Goryacheva trat er 1957 in die sowjetische Luftwaffe ein, wo er sofort zum Leutnant befördert wurde.

Seine erste Stelle erhielt er als Kampfflieger am Polarkreis, wo er zwei Jahre verblieb. Zu dieser Zeit wurde in der Sowjetunion auch „Luna-3" gestartet, das erste Raumschiff, das die erdabgewandte Seite des Mondes fotografierte.

1960 wurde Gagarin zum Kosmonauten ausgewählt und startete mit neun weiteren Männern die Ausbildung für den ersten Flug ins Weltall. Er zog zusammen mit seiner Frau Valya in das Sternenstädtchen außerhalb Moskaus, das extra für die Raumfahrer erbaut worden war. Gleich danach begannen er und seine Kollegen mit den Vorbereitungstrainings.

Der Weg zur Legende war hart. Gagarin war kein besonders herausragender Kandidat. Er war eher klein, aber sportlich und sehr beweglich und hatte eine gute Koordination. Gagarin erinnerte sich: „Die Ärzte klopften mit dem Hämmerchen jeden kleinsten Knochen ab und kontrollierten die Funktion aller Organe - vom Herzen bis zum Gleichgewichtsapparat." Dann wurden endlose Tests vorgenommen, währenddessen eine Stimme über Kopfhörer der Testperson absichtlich falsche Antworten eingab. So wurde ihnen beigebracht, sich in Extremsituationen nur auf sich selbst zu verlassen. Sie lernten, Einsamkeit, physische Entkräftung und Schmerzen zu ertragen.

Gagarin galt als guter Flieger und trainierte viel. Jeden Morgen absolvierte er einen schweißtreibenden Geländelauf und machte stundenlang Krafttraining. Es gab aber Anfang der 60-er-Jahre viele gute Flieger und ehrgeizige Männer. Dass gerade er für den ersten Flug ins Weltall ausgewählt wurde, lag wohl an seiner körperlichen Belastbarkeit, an seinem ruhigen Temperament, seiner Ernsthaftigkeit und seinem schnellen Reaktionsvermögen.

Nach seiner Rückkehr aus dem Weltall wollte Gagarin wieder selber fliegen - am liebsten natürlich erneut ins All. Da er aber sehr populär war, wurden ihm weitere Raumflüge lange Zeit nicht gestattet. Zu groß war bei der Regierung der Sowjetunion die Angst, den Nationalhelden zu verlieren.

Erst Jahre später stieg Gagarin wieder ins Cockpit eines Flugzeugs. Er durfte aber sein Glück, wieder zu fliegen, nicht lange ausleben. Während eines Übungsfluges mit einer MIG verunglückte Gagarin am 27. März 1968 im Alter von 34 Jahren tödlich.

Aufgabe 1. Was passt zusammen?

1.Am 9. März 1934 a) heiratete er Valentina Goryacheva.

2.Im Jahre 1957 b) starb Gagarin im Alter von 34 Jahren.

3.Am 12. April 1961 c) wurde er zum Kosmonauten ausgewählt.

4.Am 27. März 1968 d) schloss Gagarin seine erste Berufsausbildung ab.

5.Im Jahre 1960 e) wurde Gagarin geboren.

6. 1951 f) unternahm Gagarin den ersten bemannten Raumflug.

Aufgabe 2. Richtig, falsch oder sagt der Text dazu nichts (TSDN)?

1. Der erste bemannte Flug in den Kosmos dauerte eine Stunde und 48 Minuten.

a) richtig b) falsch c) TSDN

2. Kurz vor dem Raumflug zog Juri Gagarin mit seiner Familie nach Moskau um.

a) richtig b) falsch c) TSDN

3. Nach der Landung sollte Gagarin lange warten, bis er abgeholt wurde.

a) richtig b) falsch c) TSDN

4. Gagarins Empfang in Moskau war die erste Live-Übertragung im sowjetischen Fernsehen.

a) richtig b) falsch c) TSDN

5. Gagarin hatte keine Ahnung davon, dass sein Flug ins Weltall lebensgefährlich sein könnte.

a) richtig b) falsch c) TSDN

6. Die Vorbereitung auf den bemannten Raumflug ist Gagarin schwer gefallen.

a) richtig b) falsch c) TSDN

7. Gagarins Eltern waren nie von seiner Entscheidung begeistert, Gießertechniker zu werden.

a) richtig b) falsch c) TSDN

8. Noch als Kind träumte Juri Gagarin vom Fliegen.

a) richtig b) falsch c) TSDN

9. Man ließ Gagarin nach seinem Flug ins Weltall lange Zeit nicht fliegen.

a) richtig b) falsch c) TSDN

10. Gagarin verunglückte 1968 tödlich während seines zweiten Raumfluges.

a) richtig b) falsch c) TSDN

Aufgabe 3. Welches Substantiv passt? Setzen Sie die passenden Substantive.

Der erste bemannte_fand am 12. April 1961 statt. Der russische_Juri

Gagarin startete an Bord des _Wostok-1vom heutigen Baikonur aus und

umkreise die_in 108 Minuten. Dabei erzählte er über seine ersten_durch

den Funk. So konnten Tausende Menschen erfahren, wie unser Planet aus dem

_aussieht. Das war eine_. Die_Russlands jubelte. Nach der_in der

Nähe der Stadt Engels wurde Juri Gagarin mit einem_nach Moskau gebracht.

Dort wurde zu seinen Ehren ein festlicher_veranstaltet. Am selben Tag zog

er in einem_durch die_Moskaus und wurde von seinen_begrüßt und

bejubelt. Man konnte die Feierlichkeiten sowohl im russischen_verfolgen, als

auch die_in der ganzen Welt lernten den Russen kennen, der als Erster ins_

geflogen war.

Hier sind die Substantive, die man einsetzen soll: Bevölkerung, Eindruck, Einwohner, Empfang, Erde, Fernsehen, Flugzeug, Kosmonaut, Kosmos, Landung, Raumflug, Raumschiff, Sensation, Straße, Wagen, Weltall, Zuschauer

Aufgabe 4. Setze die Wörter in Klammern in richtiger Form ein:

• Mit dem Flug_(der Russe) am 12.04.1961 begann die Ära der bemannten

Raumfahrt.

• Tausende Menschen wollten_(der Nationalheld) selbst grüßen.

• Die erste Beschreibung_(unser Planet) durch_(ein Mensch) aus dem

All war Sensation.

• Gagarin beobachtete in seiner Kindheit, wie man_(ein Pilot) rettete.

• 1960 wurde Gagarin zu_(ein Kosmonaut) ausgewählt.

• Keiner hat anfangs Gagarin als_(der beste Kandidat) für den Flug in den

Kosmos gesehen.

• Auf seinem Flug hörte er die Stimme_(sein Kollege) über Kopfhörer.

• Nach

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